Donnerstag, 26. März 2015

The Vervets

Mein Gott, was für ein Tag!? Manchmal frage ich mich schon wieviel Adrenalin mein Körper aushält ;)
Vervets, sind relativ kleine, flinke Affen mit plitsche blauen Eiern ;) Eigentlich niedliche Tiere denen definitiv nicht anzusehen ist wie gefährlich sie sind! Das interessante ist nämlich das ihre Angriffstatik auf Venen ausgelegt ist. Wenn sich diese Tiere angegriffen fühlen versuchen sie direkt in die Venen von Hangelenken und Hals zu beißen oder diese auf zu kratzen.
Mit diesem Wissen haben wir heut mit der Umsiedlung der ca.18 Affen begonnen. Die Kleinen kommen in ein größeres Gehäge etwas weiter von der Farm entfernt. Es war tatsächlich eine riesengroße Aktion die Affen in die Transportkäfige zu bekommen, ohne dabei verletzt zu werden. Selbst unser Coordinator der den ein oder anderen Vervet mit einem Stock bewaffnet nachhelfen musste kam unversehrt davon. Als wir dann endlich mit dem Traktor plus Anhänger mit den ersten vier Affen am neuen Gehäge ankammen sind uns erstmal zwei entwischt. Alarmstufe rot! Zum Glück hatten sie nicht mehr ganz soviel Mumm und waren auf und davon. Wir hoffen die Beiden mit einer Käfigfalle in den nächsten Tagen wieder einfangen zu können und sie nicht in der Nähe unseren Hütten begrüßen zu müssen  ;)
Naja, als wenn das nicht genug Aufregung gewesen wäre sind wir dann mit unserem Hänger zu den insgesamt 26 Cheetahs gefahren um dort einen Zaun aufzulösen den wir bei den Vervets wieder aufbauen wollten.
Wir also rein ins Gehäge, der eine Teil war bewaffnet mit Stöcken zur Abwehr, falls nötig, gegen die wilden Cheethas und der Rest der Leute hat den Zaun abgebaut.
Auch das war wohl noch nicht genug Action!! Plötzlich hat es angefangen wie aus Eimern zu gießen, was wiederum gut zu dem Rat passt den Raubkatzen nicht zu nahe zu kommen wenn das Wetter verrückt spielt. Muss ein Bild für Götter gewesen sein: wir komplett durchgenässt auf dem riesigen Zaun (auf dem Anhänger) sitzend, gezogen von einem alten, riesigen Traktor, Stöcke in der Hand um sich wehren zu können, links und rechts Blitze die bis zum Boden reichten und ständig von einer zur anderen Seite springend um den Dornenbüschen auszuweichen!! What a feeling!!! Man fühlt sich auf jeden Fall sehr lebendig nach einem solchen Erlebnis.


Bevor ich es vergesse wir haben ja noch zwei Vervets. Die blinde Audrey und die blinde und taube Umah. Die zwei werden von Hand gefüttert und sind im Prinzip harmlos. Audrey hat gern Gesellschaft und lässt sich am liebsten Geschichten vorlesen ;)

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