Sonntag, 1. März 2015

It's time for Africa!!!

Das Abenteuer hat begonnen und ich bin mega happy!! Weiss gar nicht wo ich beginnen soll, der erste Eindruck ist einfach, wie soll ich sagen, irgendwas zwischen verrückt und total toll :)
Bin am Freitag Nacht, nach über 35 Stunden Anreise in Namibia gelandet. Begonnen hat alles damit das ich noch nie einen so kleinen Flughafen gesehen habe und es war definitiv das erste mal das ich vom Flieger über die Rollbahn laufen musste. Aber ich kann euch sagen ich wurde von einem unfassbaren Sternenhimmel begrüsst. Nach dem ich nach einer gefühlten Stunde dann im Büro vom Supervisor meinen Visumsstempel bekommen habe gings los mit dem Pickup Service vom Hostel. Ich muss zugeben es ist jedesmal komisch im Dunkeln irgendwo anzukommen wenn man einen Ort nicht kennt, in diesem Fall war es aber wirklich scary, da ich mir nicht hundert Prozent sicher war ob mich der Fahrer auch zum richtigen Ort bringt.
Nachdem wir dann geklärt hatten das ich nicht sein Girlfriend sein möchte gings über 30 Minuten durch die tiefschwarze Nacht. Vorbei an hunderten Warnschildern von Springböcken, Warzenschweinen usw. erklärte er mir dann das es normal sei ab und an auf Tiere zu treffen, falls wir eins über den Haufen fahren sollten, soll ich bloß im Auto bleiben da viele auf die Gelegenheit warten um dich auszurauben. Okay dachte ich mir, lass das Abenteuer beginnen ;)
Doch noch sicher im Hostel angekommen hat sich dann die Tür zu einem kleinen Paradies geöffnet. Bin unfassbar happy hier sein zu können und so unglaublich interessante Menschen kennenlernen zu dürfen. Meine ersten Erlebnisse sind wirklich schwer in Worte zu fassen, trotzdem versuch ich euch ab jetzt einen kleinen Eindruck zu geben, heisst für euch aber auch mehr lesen. ;) Mir wurde übrigens abgeraten in der Stadt mit Kamera durch die Gegend zu maschieren, zu einladent für Diebe, deshalb gibt es Fotos erst wieder in ein paar Tagen.
So oder so, den ersten Abend hab ich mit einem Südafrikaner und meiner Ursula an der Bar verbracht. Als Marc noch schnell ein paar Bierchen kaufen gehen wollte hat mir die Rezeptionistin aber erst mal abgeraten: viel zu gefährlich jetzt noch raus zu gehen. Nach all den Warnungen war ich am nächsten Morgen echt gespannt das ganze bei Tageslicht zu sehen. Uschi, Aussteigerin aus Dtl. und seit ca. 20 Jahren in den verschiedensten Ländern anzutreffen, hat sich als die perfekte Reiseleitung rausgestellt. Sind ein bisschen durch die Hauptstadt Namibias, übrigens größte Stadt mit 160.000 Einwohnern, gestreift und am Ende im Supermarkt gelandet. Alter sowas hab ich noch nie erlebt, wie mir erklärt wurde war Payday und gefühlt alle Einwohner der Stadt sind zur gleichen Zeit im Supermarkt um ihr komplettes Einkommen gleich in den ersten Tagen los zu werden. Nachdem es unmöglich war einen Einkaufswagen zu ergattern haben wir unseren Kram vor den Kassen bei einer Einheimischen mit rein geschmissen, die sich nach 'ner halben Stunde aber einfach aus dem Staub gemacht hat :) So oder so Kram raus aus dem Wagen und wir konnten nach einer Stunde wirklich bezahlen. Auch sehr angenehm die Lautsprecherdurchsagen die einen vor Dieben warnen. Übrigens muss man in Namibia seinen Strom quasi per Prepaidcard im Supermarkt  kaufen, bedeutet: keine Kohle, also kein Strom.
Am Abend gab es dann ein Willkommens- Curry und nach ein paar Runden Billard und endlich wieder günstigem Bier, ab ins Dormbett und Jetlag auskurieren. Dank diesem hab ich heut Nacht auch nicht die Schüsse vor'm Haus gehört. Wir haben hier zum Glück einen Security der die ganze Nacht mit seinem Elektroschocker vor der Tür Wache hält. Ich weiss, das hört sich alles total gefährlich an, aber mir wurde erklärt man muss sich einfach an ein paar Regeln halten dann ist es auch kein Problem. Fühle mich auch tagsüber definitiv nicht unwohl, eher im Gegenteil finde es total spannend. Außerdem bin ich auch nie alleine unterwegs. Beim heutigen Einkauf war Hendrik dabei, der sein Messer immer bei sich hat. Ähm ja, fühlt sich gleich sicherer an ;) Total unglaublicher Typ übrigens. Ist mit seiner Frau und Defender in Afrika unterwegs, er als Arzt und sie als Lehrerin die hier vor einigen Jahren eine Suppenküche auf die Beine gestellt hat. Ich habe never ever soviele unfassbar verrückte Geschichten von einem Menschen gehört. Einfach beeindruckend die zwei, aber das würde hier jetzt definitiv den Rahmen sprengen. Begleite Caroline auf jeden Fall morgen zu der Suppenküche wo wohl ca. 50 Kinder, größtenteils HIV infizert auf uns und ihr Essen warten. Bin super gespannt, freue mich riesig auf morgen und werde berichten. Auf jeden Fall weiss ich jetzt schon Namibia wird ein mega Abenteuer und ich freue mich riesig drauf. Bin außerdem total froh erstmal eine Woche hier verbringen zukönnen um das reale Leben kennenlernen zu können, bevor ich in der Natur verschwinde. Since now it's time for Africa and i love it!! 
Wie zu erwarten ist das Internet hier nicht das allerbeste, werde mir aber Mühe geben euch auf dem laufenden zu halten. :)

First Braai in Namibia!
Security in the supermarket ;)
Southafrican welcome dinner
Home for the next week

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