Sonntag, 29. März 2015

3. Week Wildlifeproject

Unfassbar und schon ist die dritte und wohl körperlich arbeitsreichste Woche vorbei. Von unserem Vervet Project hab ich ja schon ein bisschen berichtet. Hierzu hat nicht nur das umsiedeln der Tiere gehört sondern auch das Abreißen der alten Käfige. Problem an der ganzen Sache, außer natürlich das die Affen mehr Platz haben sollen, war nämlich das die kleinen Gehäge im Garten der Farm eher einem Zoo ähnelten. Gesagt getan: unter zeitweise strömenden Regen haben wir zwei Tage lang mit Zangen die Gitter der Käfige entfernt um sie auch wieder verwenden zu können. Hat mir übrigens  den ersten Muskelkater meines Aufenthaltes beschert. Zu dieser Woche gehörte auch noch das Reinigen und Umgraben aller weiteren Gehäge, was mir wiederum die ersten Blasen an beiden Händen beschert hat. ;)
Die Besonderheit an einem Encloser war, das wir einen der Wildhunde dort aussiedeln mussten. Ebenfalls eine wahnsinnige Aktion! Erste Herausforderung war es diesen einen Wildhund, der leider als Rangniedrigster von seinem Rudel ziemlich zugerichtet wurde von diesem zu trennen. Also haben wir versucht die restlichen sieben Hunde mit Fleisch in die andere Richtung zu locken damit der Tierarzt diesen einen, mit Blasrohr und Pfeil betäuben konnte. Ab dann ging alles schnell!! Rein ins Gehege, Wildhund raus, mit dem Auto zum neuen Gehege und dort wurde er dann vom Vet behandelt. Irgendwie traurig und doch lustig anzusehen wie ein solches Raubtier aus seiner Narkose aufwacht, umherwankt und immer wieder auf die Nase fällt. Auf jeden Fall geht es ihm besser und ich hoffe das er nicht zu einsam ist. Fakt ist leider das wenn man einen Wildhund von seinem Rudel trennt, man ihn nie wieder zurück bringen kann, da die anderen ihn nicht mehr akzeptieren und zerfleischen würden. Aber leider war dies die einzige Möglichkeit ihm das Leben zu retten.

Eines meiner großen Highlights war außerdem der Walk mit Cheetah Athino. Auch wenn es geregnet hat und bitter kalt war. Alleine das Gefühl mit so einem Tier im Käfig hinten auf dem Auto zu sitzen und in die Wildnis zu fahren ist unbeschreiblich. Als Athino dann auch noch den halben Weg neben mir gelaufen war das Abenteuer perfekt. Übrigens wird mit ihm "Gassi" gegangen um zu sehen wie er sich in der Natur verhält und ob er alleine zurecht kommen würde. Der Transport im Auto ist außerdem nötig um in ein Gebiet zu fahren in dem möglichst keine anderen Raubtiere zu finden sind!!
Wunderbare Woche und ich liebe einfach diese Cheetahs.. ♡♡


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